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Chorleiter

Unser Chorleiter

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Florian Wessel absolvierte zunächst sein Staatsexamen Musik und Deutsch in Berlin, bevor er Student an der Hochschule für Musik in Detmold in der Dirigierklasse von Professor Karl-Heinz Bloemeke wurde.

Bereits während des Studiums übernahm er die Einstudierung und Leitung einer Kinderoper an den Städtischen Bühnen Münster, assistierte bei Musiktheaterproduktionen am Theater Bielefeld, arbeitete mit Orchestern wie der Philharmonie Südwestfalen, dem Orchester des Landestheaters Detmold und den Hofer Symphonikern zusammen und studierte Programme des Bundesjugendorchester sowie der Jungen Philharmonie Brandenburg ein.

In der Spielzeit 2011/2012 leitete Florian Wessel die Kinderkonzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie. Dem Detmolder Kammerorchester war er über Jahre als erster Gastdirigent verbunden und Begründer und Leiter des Bereichs Musikvermittlung.

Florian Wessel ist seit 2013 Studienrat am Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium Detmold.

Im Sommer 2015 übernahm Florian Wessel die Verantwortung für das Detmolder Jugendorchester mit dem Austauschprogramm des Orchesters in die USA und dem Aufbau einer Kooperation mit dem Orchester des Landestheaters Detmold.

Seit dem Wintersemester 2015/16 hat Florian Wessel einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold für das Praxisseminar „Dirigieren eines Schulorchesters“ .

Seit 2012 ist Florian Wessel Dirigent des Chores Haste Töne Delbrück.

Unsere ehemaligen Chorleiter

Hans Joachim Senft, der im Juni 2009 die Chorleitung von “Haste Töne“ übernahm, stammt aus einer musikalischen Familie. Schon als Kind begann er, Klavier zu spielen und in einem Chor zu singen. Bereits mit 19 Jahren war er als Chorleiter aktiv und hat sich danach ständig weitergebildet. 1984 übernahm er den MGV Cäcilia Lendringsen, mit dem er 1988 den ersten Meisterchortitel errang. Weitere fünf Titel folgten – auch mit anderen (gemischten) Chören. 2002 wurde Herr Senft in die Dozentenliste des Chorverbandes NRW aufgenommen. Parallel zu seiner Chorleitertätigkeit absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für elektronische Tasteninstrumente an der Landesmusikakademie Heek in Verbindung mit den Musikhochschulen Enschede und Detmold mit Abschluss 1995. Tätigkeiten als Lehrer für Keyboard,  Jazz-, Rock-, Pop-Piano an den städtischen Musikschulen Paderborn und Geseke folgten. Seit 2005 führt Hans-Joachim Senft eine private Musikschule in Schlangen. Außerdem leitet er, neben „Haste Töne“, drei Männerchöre. Hans Joachim Senft leitete “Haste Töne“ bis August 2011.

Annette Pottgüter studierte Schulmusik und Germanistik. Danach folgte ein Gesangsstudium an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold mit dem Schwerpunkt Konzert- und Liedgesang. Als Sopranistin wirkte sie neben ihrer Tätigkeit als Studienrätin an einem Lippstädter Gymnasium in Oratorien- und Konzertaufführungen mit und gestaltete darüber hinaus eigene Liederabende. Annette Pottgüter übernahm die Leitung des Chores im Januar 2001 und widmete sich dieser Aufgabe mit sehr viel Engagement und Freude bis zum Konzert „Thank you for the Music“ zum 20-jährigen Bestehen von „Haste Töne“ Ende April 2009. Bei der gemeinsamen Feierstunde zum Abschied von Annette Pottgüter erinnerten sich Chorleiterin und Chor sehr gerne an dieses gelungene Jubiläumskonzert in der Stadthalle Delbrück.

Annette Pottgüter hatte zusammen mit ihrem Mann Andreas Pottgüter maßgeblich mit ihren musikalischen Ideen und guten Kontakten zu Instrumentalisten und Gesangssolisten zu den Erfolgen der großen und  außergewöhnlichen Konzertprojekte der gemeinsamen neun Jahre beigetragen. Unvergesslich bleiben werden auch ihre glasklaren solistischen Sopran-Einlagen bei diversen Auftritten. Auch ihre musikalisch vielseitige Familie wurde oftmals in das Konzertgeschehen eingebunden und wird dem Chor in guter Erinnerung bleiben.

Annette Pottgüter verstarb nach längerer schwerer Krankheit im Mai 2013.

 

Mit Annadora Reimer-Peters, die im Januar 1999 die Arbeit bei “Haste Töne“ aufnahm, wechselte der Chor ins Profilager der Chorleiter über. Mit einer ausgebildeten Sängerin, Pianistin und Dirigentin hatten wir die optimalen Voraussetzungen für eine interessante musikalische Chorentwicklung geschaffen. Bereits die ersten Proben zeigten, dass Frau Reimer-Peters uns in eine Welt der Musik entführte, die mehr zu sein scheint als gesungene Noten. Frau Reimer-Peters verließ uns im Dezember 2000 nach erfolgreicher Aufführung des Requiem von Fauré (zusammen mit dem Bach-Ensemble Hannover), weil sie beruflich etwas kürzer treten wollte.

Matthias Topp, Student mit Ambitionen zu Größerem, ging im Mai 1996 ans Ruder. Trotz seiner Jugend erreichte er es schnell, sich Respekt und Disziplin in dem eigenwilligen Chor zu verschaffen. Bei harter und konzentrierter Arbeit profitierte „Haste Töne“ von seinem effektvollen Dirigat bei der Umsetzung schwieriger Musik. Als Show-Talent gewann er neben den aufmerksamen Blicken der weiblichen Chormitglieder vielfach auch die der Zuschauer während der Konzerte. Um seine Stärken weiter auszubauen, verließ er den Chor nach erfolgreichen Auftritten im September 1998.

Peter Ewers – Musikwissenschaftler und Domorganist – gab sein Debüt. Professionelle Chorarbeit mit Gymnastik, Atemtechnik und Stimmbildung sollten seine Schwerpunkte sein. Das war bestimmt nicht jedermanns Sache. Heute ist dieses die Grundlage unserer wöchentlichen Chorproben geworden und nicht mehr wegzudenken. Private Angelegenheiten zwangen auch Peter Ewers bereits nach zwei Jahren, die Aktivitäten im Chor „Haste Töne“ aufzugeben und die nächste Chorleitersuche begann.

Hubert Arnold (geb. Zidek, genannt Hubi) trat 1990 das Erbe an. Dieser war neben Organist und Rock & Pop-Musiker ein leidenschaftlicher Chorakrobat, der den Chormitgliedern scheinbar Unerreichbares entlockte und mit seinem Enthusiasmus für viel Spaß bei der Chorarbeit sorgte. Langeweile gab es kaum und sein Engagement für die Sache macht auch heute noch von sich reden. Aber von Idealismus allein lässt sich nur schlecht leben. Deshalb übergab er den Taktstock bereits Ende 1993, um eine Festanstellung als Kirchenmusiker anzunehmen.

Im August 1989 war der Musikstudent Francois Förstel ein Wegbereiter einer überaus interessanten und abwechslungsreichen Chorleiter-Ära. Da Studenten ein recht mobiles Arbeitsleben führen, wurde er schon nach einem Jahr abgelöst.